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Suchmaschinen

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Unter Suchmaschinen versteht man Programme, welche zur Recherche von Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie z. B. dem World Wide Web gespeichert sind. Mit Hilfe eines Suchbegriffs welcher man im Suchfeld eingibt,  liefert eine Suchmaschine eine Liste mit Treffern von möglicherweise relevanten Dokumenten. Diese Treffer werden mit Titel und einem kurzen Auszug des jeweiligen Dokuments dargestellt.

Bevorzugt werden, wegen Ihrer Bekanntheit, meist die grossen Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo etc. Bei diesen Dreien verewigt man sich mit nur einer Suchanfrage für immer. Standorte, IP-Adressen & Suchanfragen werden gespeichert, teils sogar an Dritte weitergegeben. Um den ganzen Dienst, vor allem aber auch die Werbung, zu optimieren wird so jede Anfrage geprüft um dem Suchenden nächstes Mal ein noch besseres Ergebnis zu liefern. Wer das nicht möchte hat entweder die Möglichkeit die Datenschutzbestimmungen anzupassen oder auf einen anderen Dienst auszuweichen. Einige sehr gute Alternativen stellen wir Ihnen hier vor:

Duckduckgo                

Eine der besten Alternativen, speziell für Sicherheitsbewusste ist DuckDuckGo. Die Suchmaschine mit der beschlipsten Ente führt seit 2007 Suchende durch das Internet und das ohne jegliche Suchanfragen zu speichern. Jeder Suchbegriff bleibt so Privatsache und kann nicht zurückverfolgt werden. DuckDuckGo trägt seine Suchergebnisse aus mehr als hundert Quellen zusammen unteranderem, wenn man möchte, auch aus Google. Auch hier werden keinerlei Daten an Google gesendet. Unten rechts kann die Sprache eingestellt werden, da Standardmässig Englisch programmiert ist.

Startpage                         

Startpage ist eine Suchmaschine mit ebenfalls hohen Datenschutzrichtlinien. Startpage erfasst auch weder IP-Adressen noch Cookies zur Identifizierung ihrer Nutzer. Die Daten werden nicht gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Da die Einträge von Google übernommen werden, kooperiert Startpage mit dem amerikanischen Marktführer Google und zahlt für jeden angezeigten Eintrag. Jede Anfrage wird anonymisiert und an das Unternehmen weitergeleitet. Anschließend schickt Google die Ergebnisse zurück und der Nutzer erhält so die gewünschten Informationen. Wer also nicht auf die guten Suchergebnisse von Google verzichten aber anonym bleiben möchte, sollte sich für Startpage entscheiden. Auf die Infobox und die Infos in der rechten Seitenleiste muss allerdings verzichtet werden da dies Startpage nicht anbietet.

local.ch und search.ch   

Sind beides Suchmaschinen welche zu  Swisscom Directories AG gehören und regional auf die Schweiz bezogen sind.  Egal ob Adressen, Telefonnummern, Karten, Wetter, Kinoprogramm, Ausflugsziele, Fahrpläne, Öffnungszeiten… usw. Hier finden Sie Infos rund um die Schweiz. Dies sind jedoch keine Suchmaschinen für Bilder, jegliche Fragen, Länder übergreifende Informationen oder sonstige sachlichen Auskünfte.


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Browser

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Neben dem Betriebssystem und dem Virenschutz ist der Browser eine der wichtigsten Softwares. Als Verbindung zum Internet ist er unverzichtbar. Aus dem Hause Microsoft stammt der Browser Microsoft edge, bei Apple heisst dieser Safari. Diese Beiden sind jeweils vorinstalliert und werden im Idealfall auch nur auf den jeweiligen Betriebssystemen verwendet um das Maximum an Funktionen verwenden zu können. Alternativen können aber via Download einfach zusätzlich installiert werden. Nachfolgend wenden wir uns Browsern zu, welche idealerweise mit Microsoft Systemen verwendet werden.

Doch welcher ist in Sachen Anwendung, Sicherheit und  Geschwindigkeit der Richtige? Hier muss jeder Nutzer selbst Entscheiden welche dieser Punkte am wichtigsten ist. Nachfolgend eine kleine Entscheidungshilfe.

Anwendung

Alle Browser haben eines gemeinsam. Sie treten alle sehr schlicht und ohne Schnörkel auf. Der Browser soll möglichst in den Hintergrund treten, sich der Umgebung anpassen und nur die wesentlichen Bedienelemente sichtbar halten.
Bei Google Chrome wurde alles entfernt, was nicht ständig gebraucht wird und die vorhandenen Suchfunktionen können nur via Menü erreicht werden. Google Chrome wird hauptsächlich als Fenster zu den eigenen Diensten wie Gmail, Youtube oder Drive angeboten. Dies bringt den Vorteil eines schnelleren Zugriffs auf diese Dienste mit sich. Arbeitet man so oder so viel mit Google Applikationen ist dieser Browser nur vorteilhaft.
Firefox hat einige praktische Bedienelemente neben der Suchleiste platziert, welche den Platz bestens ausnutzen. Der grösste Vorteil ist jedoch, dass sich dieser Browser fast unbeschränkt den Bedürfnissen der Nutzer anpassen lässt. Jede Taste oder Leiste kann nach Belieben verschoben werden.
Opera hebt sich eher etwas ab. Manche werden das frühere Firefox Layout sofort erkennen. Dieses vereinfachte Layout arbeitet mit dem Menü links oben.
Microsoft edge passt sich ganz Windows 10 an und kommt eher uninteressant daher.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit eines Browsers lässt sich nur schwer messen. Kommt es doch hauptsächlich auf die Internetverbindung und die Qualität der Hardware an. Auf einem durchschnittlichen Laptop liess sich aber folgendes feststellen: Google Chrome und Opera sind grundsätzlich etwas schneller als ihre Konkurrenten Firefox und Microsoft edge. Solange die Nutzer nicht sehr ungeduldig und auf jede Millisekunde bedacht sind machen diese Tempowerte in der täglichen Anwendung jedoch kaum einen Unterschied und alle Browser sind in etwa gleich gut.

Sicherheit & Datenschutz

Auch diese zwei Themen sind bei einem Browser nicht zu vergessen. Grundsätzlich sind alle vier Browser vergleichbar in Sachen Sicherheit. Gegen Angriffe sind daher alle etwa gleich gut geschützt. Wichtiger ist jedoch wie schnell neue Sicherheitslücken geschlossen werden können. Da Opera seine Sicherheits-Updates von Google erhält sind Google Chrome und Opera etwas im Vorteil. Firefox und Microsoft edge sind jedoch nur minim langsamer.
Beim Datenschutz ist Firefox unschlagbar. Da Firefox mit einer komplett quelloffenen Software arbeitet und eine No-Profi Organisation ist, besteht keinerlei Interesse an den Daten ihrer Nutzer. Opera ist nicht ganz so quelloffen und eine Aktiengesellschaft. Da diese aber keine datenbasierten Dienste wie Google oder Microsoft anbieten, ist das Datensammeln ihrer Nutzer auch eher uninteressant. Microsoft geht vor allem mit Windows 10 in Richtung Datensammeln in grösserem Stil. Auch Google sammelt ihre Daten, allerdings wird den Nutzern einen Einblick, welche Daten gesammelt und wofür diese verwendet werden, geboten. Dies kann vorteilhaft sein – sofern sich Google auch wirklich daran hält.

Unsere Empfehlung

Die Browserwahl ist etwas sehr individuelles und jeder Anwender legt auf etwas anderes Wert. Aus unserer Erfahrung können wir aber Firefox (als Standartbrowser) und Opera empfehlen, ebenso den Browser Namens Vivaldi. Dieser junge Browser wurde vom ehemaligen Firefox Gründer entwickelt. Dieser steckt noch in den Kinderschuhen, ist aber jetzt schon ein zuverlässiger und guter Begleiter im Internet.

Download zu Ihrem bevorzugten Browser:

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