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QR-Rechnung

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Schon lange angekündigt, nun endlich soll die neue QR-Rechnung die bekannten roten und orangen Einzahlungsscheine ablösen. Ab 30.06.2020 dürften die Ersten in die Schweizer Haushalte flattern.

Wir haben bereits hier schon darüber berichtet.
Der Grund für den Wechsel liegt einerseits in der vereinfachten Handhabung im digitalen Bereich, anderseits in der Umstellung des Schweizer Zahlungssystems. Post und Banken verwenden einen gemeinsamen Standard, welcher auch international kompatibel ist.

Was genau bedeutet das?
Keine Angst, die alten Einzahlungsscheine werden noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Die Nutzung des QR-Codes soll vorläufig noch nicht zur Pflicht werden und parallel zu den heutigen Einzahlungsscheinen verwendet werden können.
Für Private, welche online Banking nutzen, vereinfacht sich das einlesen massiv. Per Smartphone App oder der entsprechenden Applikation auf dem Computer wird der Code eingelesen. Das mühsame eintippen der Referenznummer entfällt komplett.

Zusätzlich zum Code sind die Zahlungsinformationen auch immer noch manuell aufgeführt, falls der Scann nicht funktionieren sollte. Auch Einzahlungen am Post-/Bankschalter sind wie gehabt möglich.
 

        

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QR- Codes – was Sie wissen sollten

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Die Abkürzung QR steht für Quick-Response, also für die schnelle Antwort. QR-Codes sparen das lange Eintippen der Adressen oder das Suchen im Internet. Einmal gescannt, leitet einem dieser Code direkt zum gewünschten Inhalt weiter. Das Klötzchenmuster wurde bereits 1994 von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt, um Baugruppen innerhalb von Toyotas Autoproduktion zu identifizieren. Heute allerding reicht das Einsatzgebiet weit darüber hinaus.
Ausserhalb der Warenbewirtschaftung können QR-Codes auf T-Shirts, Visitenkarten, Plakaten oder Autos angebracht werden.

Nach und nach müssen wir uns alle mit diesem Thema beschäftigen den Anfang 2019 soll die Umstellung auf "Rechnung mit QR-Codes" stattfinden. Mit Hilfe des Codes werden Informationen wie Adresse, Bankverbindung, Betrag etc. schnell und einfach übermittelt. Onlinebanking wird also zunehmend bequemer.

Das Wichtigste in Kürze

Die Grösse eines QR-Codes liegt bei 21x21 und 177x177. Maximal können in dieser Matrix 4296 in binärer Form gespeichert werden. Smartphones oder Computer können diese komplexen Muster dennoch problemlos lesen und auswerten. Auch bei Beschädigungen von bis zu 30% können die Muster, ohne Datenverlust, dank ausgeklügelter Algorithmen, gelesen werden.

Die Entschlüsselung eines QR-Codes erfolgt immer in Form eines Textes. Häufig werden auch Formatierungen verwendet, die z.B eine Visitenkarte im universellen vCard-Standard erstellt. Mit zusätzlichen Informationen wird so sichergestellt, dass beim Import ins Adressbuch bei "Telefon" auch automatisch die Telefonnummer hinterlegt wird.

Fast jeder hat heute ein Smartphone oder Tablet. Optimal also um die Codes zu lesen. Seit iOS 11 benötigt das iPhone keine separate App mehr. Unter Einstellungen, Kamera, einfach die Option "QR-Codes scannen" aktivieren. Nun kann mit der Kamera über einen beliebigen Code geschwänkt werden, oben erscheint dann das übersetzte Ziel. Dies können Sie anklicken und so zur Webseite gelangen oder wegwischen und einen neuen Code scannen.
Bei den meisten Android Geräten wird eine zusätzliche App zum Scannen benötigt. Im Google Play finden Sie diverse.

Aber ACHTUNG auch hier gilt - hinter jedem Code kann sich auch eine unseriöse, virenbefallene Seite verbiergen. Also scannen Sie nicht kopflos alle Codes, sondern wählen Sie mit bedacht.